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WOHIN gehst Du? - Schritte IN DIE ZUKUNFT

Grußworte


Heinz-Jürgen Rickert

Landeskoordinator der UNESCO-Projektschulen Niedersachsen

Initiator und Produktionsleiter von WOHIN gehst Du? – Schritte IN DIE ZUKUNFT

Tanz bewegt Körper, Geist und Seele. WOHIN gehst Du? – Schritte IN DIE ZUKUNFT, das groß angelegte Tanzprojekt der ostniedersächsischen unesco-projekt-schulen, intendiert seit Schuljahresbeginn 2005/2006 zahlreiche Bewegungen auf verschiedenen Ebenen. Prozesse, die Personen und Institutionen gleichermaßen intensiv bewegen: Die beteiligten Schulen treffen auf außerschulische Kooperationspartner, Lehrerinnen und Lehrer verlassen ihre tradierten Rollen, das Kreativ-Team geht das Wagnis einer besonderen pädagogischen Herausforderung ein, die Schülerinnen und Schüler haben den Mut zu einer Wanderung jenseits bislang wahrgenommener Horizonte gefunden, sich für die Idee begeistern lassen und streben nun gemeinsam auf den Olymp einer öffentlichen Präsentation.
Das Resultat sind Reibungen, Spannungen und vor allem Erfahrungen, die sämtliche Mitwirkenden innerlich und äußerlich bei jeder Probe, jeder Begegnung immer wieder bewegen. Manche Grenze wurde in den vergangenen Monaten überschritten, Selbstvertrauen gewonnen, neue Potenziale entdeckt. Aufregende, anregende Entwicklungen, die beflügeln, Energien freisetzen und zu der Erkenntnis führen, wie entscheidend der persönliche Einsatz eines jeden für den gemeinsamen Erfolg ist. Die dabei ausgelösten Bewegungen werden andauern, ein Kraftwerk für hoffentlich nachhaltige Perspektivwechsel schaffen und Neugierde auf weitere faszinierende Streifzüge durch unvertraute Welten wecken.

Christian Wulff
Niedersächsischer Ministerpräsident

Hannover, im Juni 2006

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Tanzprojekt der ostniedersächsischen unesco-projekt-schulen WOHIN gehst Du? – Schritte IN DIE ZUKUNFT hat seinen Ausgangspunkt in dem Education-Projekt der berliner Philharmoniker „Rhythm is it!“. Dieser großartige Film mit Sir Simon Rattle und Royston Maldoon hat spektakulär vorgeführt, welche Bedeutung musische Bildung für eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung hat!

Ich begrüße es, dass die unesco-projekt-schulen diese Idee aufgenommen haben. Das Lüneburger Programm zeichnet sich zudem durch einen konkreten Erlebnisbezug aus. Die für diese Produktion komponierte Musik enthält folgerichtig neben klassischer Musik auch Elemente aus Jazz, Hip Hop und Rap. Die Musik wird vom Streichorchester der Musikschule der Stadt Lüneburg Strings! und einer Band gespielt.

Das Konzept WOHIN gehst Du? – Schritte IN DIE ZUKUNFT öffnet die Sinne: Jugendliche werden mit Tanz-Theater, körperlichem Ausdruck und ungewohnter Musik konfrontiert. Die Schulen arbeiten mit neuen Kooperationspartnern, Lehrerinnen und Lehrer übernehmen Aufgaben als Moderatoren und Projektbegleiter. An die Profis ergeht die Einladung, in der Schule zu arbeiten.

Mich beeindruckt, dass dieses Tanzprojekt sich so selbstverständlich in das landesweite Aktionsprogramm „Hauptsache: Musik“ einfügt. Dieses Programm der Landesregierung und des Landesmusikrats wirbt für die Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Institutionen als musikpädagogischer Beitrag zu der von der Landesregierung beschlossenen Initiative „Musikland Niedersachsen“.

Soll eine so anspruchsvolle und aufwändige Produktion gelingen, bedarf es eines künstlerisch, technisch und im Kulturmanagement erfahrenen professionellen Teams. Sie haben den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnet, die eigenen kreativen Kräfte zu erproben und darzustellen.

Ich bin der meinung, dass der musikalisch-tänzerische Bereich das Leben in unseren Schulen sehr bereichern kann. WOHIN gehst Du? – Schritte IN DIE ZUKUNFT gibt hierfür wertvolle Impulse. Dafür ist allen zu danken, die sich für dieses Projekt so engagiert und intensiv eingesetzt haben. Die Resonanz des Publikums wird ihnen Belohnung sein!

Allen Beteiligten und Gästen wünsche ich einen erlebnisreichen und beglückenden Genuss!


Dr. Roland Bernecker

Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission

Unesco-projekt-schulen setzen sich im Unterricht und Schulleben mit großem Engagement für die Wahrung der Menschenrechte, gelebte Demokratie, ökologische Verantwortung, internationale Paten- und Partnerschaften ein. Sie bemühen sich in ganz besonderer Weise kontinuierlich um pädagogische Innovation und verstehen sich als bildungspolitische Avantgarde. Mit ihren Aktivitäten setzen sie wichtige und viel beachtete Akzente in einer sich entwickelnden Schullandschaft. Das ambitionierte Tanzprojekt der nordostniedersächsischen unesco-projekt-schulen gehört dazu. WOHIN gehst du - Schritte IN DIE ZUKUNFT" zielt schon im Titel unmittelbar auf die Kernfrage von Jugendlichen.

Der persönliche Einsatz für die erfolgreiche Realisierung des Vorhabens hat mit Sicherheit sämtliche Schülerinnen und Schüler zu oft vielleicht unerwarteten Höhenflügen motiviert. Junge Menschen aus verschiedenen Jahrgängen, Schulformen, mit und ohne Migrationshintergrund tanzen und musizieren gemeinsam, um das Projekt zum Erfolg zu führen: eine Idee, die unmittelbar mit dem Motto des diesjährigen Internationalen Projekttages der unesco-projekt-schulen in Verbindung steht.

Vom ersten Planungsgespräch bis zur Uraufführung verging ein Schuljahr. Es wird allen vor und hinter der Bühne Mitwirkenden und Verantwortlichen in dauerhafter Erinnerung bleiben, weil das Projekt nicht nur viele, sondern auch vieles bewegte und vor allem eine faszinierende Horizonterweiterung vermittelte: Auseinandersetzung mit dem Tanz, ebenso mit unvertrauter Musik - in der Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern, dem Kreativ-Team, unter den Jugendlichen der beteiligten Schulen und mit den Kooperationspartnern. Es waren Gehversuche auf einem Terrain, das für die meisten Neuland bedeutete. Daraus entstanden spannende, inspirierende Erfahrungen und Herausforderungen. Ich bin fest davon überzeugt, dass sie das gesamte Ensemble anspornen. Ich freue mich über die herausragende Initiative der niedersächsischen Schulen und wünsche den Aufführungen das breite Interesse und die Anerkennung durch Publikum und Medien, die sie verdienen.